Die einheimische Fischerin Regine fährt gern mit uns raus aufs offene Meer - direkt dorthin, wo sich die großen Fische tummeln.
Auch viele andere hier Ansässige nehmen Urlauber in Ihren Fischerbooten mit hinaus aufs Meer. Sie dürften also kein Problem haben, sich einen Angelausflug zu organisieren.
„Das ist kein richtig Großer“, sagt Regine. Sekunden später haben wir einen Zehn-Kilo-Dorsch an Bord.
Einen Fisch dieser Größe aus dem Wasser zu ziehen ist hier nichts Ungewöhnliches. Via Echolot können Sie die Fische auf dem Monitor sehen und dann Ihr Anglerglück versuchen.
Wenn Sie kein Freund von Booten und tiefen Gewässern sind, mieten Sie sich doch einfach eine Angelrute und suchen Sie einen guten Platz am Meeresufer. An den besten Stellen Nordnorwegens ist es durchaus wahrscheinlich, dass bei jedem dritten oder vierten Wurf einer anbeißt. Nichstdestotrotz sind die Chancen auf einen wirklich dicken Fisch draußen auf dem Meer größer.
Dorsch, Makrele und Seelachs sind die am häufigsten vorkommenden Fischarten, mit ein wenig Glück können Sie aber auch die etwas exotischeren Steinbeißer oder Heringshaie an die Angel bekommen.
Küsten- und Meeresangeln ist in Norwegen kostenlos, sofern Sie eine Angelrute verwenden. Dies schließt auch Angeln auf Lachs, Meerforelle und Saibling mit ein.
Sicheres Angeln
Selbst wenn das Wetter morgens gut ist, denken Sie bitte daran: Das Wetter kann in Norwegen sehr schnell umschlagen, insbesondere entlang der Küste und im Gebirge. Informieren Sie sich vor jeder Tour in den Medien und bei der Lokalbevölkerung über die Wettervorhersage. Wenn sich der Himmel zuzieht, sollten Sie umkehren. Achten Sie bei Bootstouren unbedingt darauf, dass Ihr Boot seetauglich ist und tragen Sie immer eine Rettungsweste.
Zuletzt aktualisiert am: 2008-10-02