Hierbei werden zehn Länder durchquert. Der Name des Bogens geht zurück auf den Astronom Friedrich Georg Wilhelm von Struve. Er führte von 1816 bis 1855 Meridianmessungen durch, um die exakte Größe und Form der Erde zu bestimmen.
Die Vermessung des Planeten und die Errichtung des Struve-Bogens markierten nicht nur einen bedeutenden Schritt für die Geowissenschaft. Darüber hinaus ist die Konstruktion ein frühes Beispiel der damaligen internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
Repräsentiert durch 34 seiner ursprünglichen Messpunkte, die durch Eisenkreuze, Steinkegel und Obelisken gekennzeichnet wurden, stellt der Bogen das erste „wissenschaftliche Instrument“ in der UNESCO-Liste dar. Aufnahme in die Welterbeliste: 2005