Freilichtmuseum Maihaugen
Das Freilichtmuseum gibt Einblicke in das Leben und Arbeiten in Norwegen während der vergangenen 500 Jahre. „Das Dorf”zeigt einen Querschnitt des Gudbrandsdals. Hier finden Sie große Bauernhäuser, eine Stabkirche, einen Pfarrhof, Siedlerhöfe, Sommerhöfe und kleine Fischerhütten.
„Die Stadt" repräsentiert eine Stadt im Landesinneren, mit Häusern aus Lillehammer, Apotheke, Friseur, Bäckerei, Geschäften, Post, Wohnungen und Hinterhöfen.
"Das Siedlungsgelände" besteht aus Einfamilienhäusern aus dem zwanzigsten Jahrhundert. Das Hauptgebäude umfasst die Handwerksausstellung Die alten Werkstätten sowie die historische Ausstellung „Langsam wurde das Land unser Eigentum“. Museumsshop und Café.
Der Skibladner – der älteste Raddampfer der Welt
Der Raddampfer Skibladner ist immer noch regelmäßig in Betrieb und ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten. An Deck des „weißen Schwans“ aus dem Jahr 1856 präsentiert sich die ganze Schönheit des Mjøsa, Norwegens größtem See, am eindrücklichsten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts befördert der Skibladner zuverlässig Passagiere, Post und Fracht zwischen den Dörfern und Städten am Mjøsasee: Lillehammer, Moelv, Gjøvik, Hamar und Eidsvoll.
Mjøsa – Norwegens größter See
Der See Mjøsa ist sowohl Norwegens größter See als auch – nach dem Hornindalsvatnet im Bezirk Sogn og Fjordane – einer der tiefsten Seen in Norwegen und ganz Europa.
Vom südlichsten Punkt bei Minnesund in Eidsvoll bis zum nördlichsten Punkt in Lillehammer erstreckt er sich über 117 Kilometer. An der breitesten Stelle, in der Nähe von Hamar, misst er 15 Kilometer. Der Mjøsa hat eine Oberfläche von 336 Quadratkilometern. Die größte Tiefe des Sees beträgt 443 Meter. Der Mjøsa grenzt an drei Bezirke (Oppland, Akershus und Hedmark) und an sieben Gemeinden.
Die Uferlänge beträgt insgesamt 273 Kilometer. 90 Kilometer der Uferlinie sind von Wald bedeckt, 80 Kilometer werden landwirtschaftlich genutzt. Ein Großteil des Ufers besteht aus hügeligen Feldern, darunter einige der fruchtbarsten Getreideländereien Norwegens. Der See und seine Umgebung werden seit jeher auf vielfältige Weise genutzt und die Region hat große Bedeutung als Erholungsgebiet sowohl für Einheimische als auch für Besucher.
Lysgårdsbakkene Skisprunganlage
Lysgårdsbakkene ist das markante Wahrzeichen der Stadt. Von der unüberdachten Terrasse im Skisprungturm können Sie einen spektakulären Rundblick auf Lillehammer, den See Mjøsa und den Halbkessel der umliegenden Hügel genießen. Dies ist ein beliebter Zwischenstopp zum Fotografieren. Ein Kiosk verkauft Souvenirs und andere Kleinigkeiten und Sie können den Skispringern im Winter wie im Sommer von diesem Aussichtspunkt aus live zusehen. Natürlich können Sie auch den Sessellift zurück nach unten nehmen und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Skispringer auf dem Weg ins Tal fühlen. Wenn Sie in guter Verfassung sind, wollen Sie die 954 Stufen zur Spitze des Hügels und wieder hinab aber vielleicht auch laufen.
Das norwegische Olympiamuseum
Dies ist das einzige Museum in ganz Nordeuropa, das die gesamte Geschichte der Olympischen Spiele von ihren Ursprüngen im Jahr 776 v. Chr. in Griechenland bis in die heutige Zeit präsentiert.
Das Museum ist Norwegens größtes und wichtigstes Sportmuseum und verantwortlich für die Verwaltung eines nationalen Kulturschatzes, der die Norweger seit über 100 Jahren fasziniert. Die Sammlung beläuft sich auf insgesamt mehr als 7000 olympische Ausstellungsstücke.
Das Museum ist unterteilt in die Historische Abteilung, Lillehammer’ 94 und den Olympischen Raum. Der Olympische Raum stellt die Galerie der norwegischen Ehrenpreisträger vor. Das norwegische Olympiamuseum beherbergt außerdem die Ausstellung „Telekommunikation von Oslo 1952 bis Lillehammer 1994“ und „Von Chamonix bis Lillehammer“ (Frauensport).
Lillehammer Kunstmuseum (Museum des Jahres 2008)
Im Zentrum Lillehammers finden Sie das Lillehammer Kunstmuseum, das für viele Norwegens führendes Museum der bildenden Künste mit bedeutenden Werken norwegischer Künstler darstellt.
Das Lillehammer Kunstmuseum wurde auf dem Nationalen Museumstreffen am 22. August 2008 in Stavanger zum Museum des Jahres 2008 gewählt. Zur Jury gehörten Museumsdirektor Tomas Jönsson aus Schweden, Journalist Gudleiv Forr und der Parlamentsabgeordnete Ågot Valle.
Die Dauerausstellung zeigt unter anderem Gemälde und Zeichnungen von J. C. Dahl, Hans Gude, Adolph Tidemand, Erik Werenskiold, Eilif Peterssen, Christian Krogh, Frits Thaulow, Edvard Munch und anderen.
Die Lillehammermaler sind mit Kristen Holbø, Thorvald Erichsen und Lars Jorde ebenfalls gut vertreten. Das Lillehammer Kunstmuseum diente als Veranstaltungsort für Kulturevents während der XVII. olympischen Winterspiele 1994. Das Museumscafé serviert täglich frische Backwaren der Granumbäckerei. Neuer Museumsshop mit Kunsthandwerk und Kunstbüchern.