Bis vor wenigen Jahren war Norwegen für begeisterte Radfahrer noch ein weißer Fleck auf der Karte – heute wird zwischen dem Skagerrak und den Lofoten in die Pedale getreten, was das Zeug hält. Zahlreiche markierte Radrouten führen an Fjorden entlang, über stillgelegte Bahntrassen, über Brücken im Meer und quer durch das Hochgebirge. Letzteres ist zum Beispiel auf dem Rallarvegen der Fall: Die Hochgebirgstrasse ist der alte Versorgungsweg, der beim Bau der Bergenbahn verwendet wurde und über die Hardangervidda führt.
Insgesamt 16 so genannte nationale Fahrradrouten unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade bilden das Rückgrat des norwegischen Fahrradwege-Netzes, das um viele lokale Routen ergänzt wird. Um hier zu radeln, muss man nicht einmal sein eigenes Rad mitnehmen: Viele Touristenbüros und Aktivreisen-Veranstalter bieten Leihräder – bevorzugt robuste Mountainbikes – oder gleich geführte Touren in Begleitung Gleichgesinnter. Fahrradfreundliche Übernachtungsbetriebe sind besonders für Radfahrer ausgestattet. Wer Norwegen auf eigene Faust erradelt, sollte auf das Schild „Syklist velkommen“ achten: Diese radfahrerfreundlichen Betriebe bieten Ihnen unter anderem einen sicheren Parkplatz für Ihr Rad, die Möglichkeit nasse Kleidung zu trocknen sowie einen gut gefüllten Werkzeugkasten und Flickzeug für den Fall der Fälle.
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Vorschau
Kaum ein Aktivsport begeistert die Norweger so sehr wie das Radfahren. Geradelt wird bevorzugt entlang der Fjorde und über die Hochebenen.
Auf zwei Rädern durchs Land der Fjorde
Quelle: Visit Norway
Der Ladevorgang dauert offenbar länger als gewöhnlich.
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