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Der Gletscher Briksdalsbreen, ein Arm des Jostedalsbreen, Norwegen - Foto: Marte Kopperud/Innovation Norway
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Der Gletscher Briksdalsbreen, ein Arm des Jostedalsbreen, Norwegen Foto: Marte Kopperud/Innovation Norway

Gletscher in Norwegen

Norwegen weist noch immer Spuren der Eiszeit auf, als das ganze Land von Eis bedeckt war. Der Jostedalsbreen ist der größte Gletscher Norwegens.

Mehr als 2.600 Quadratkilometer Norwegens sind mit Gletschern bedeckt, ebenso wie 60 Prozent von Svalbard.

Begleitete Gletscherwanderungen

Gletscherwanderungen sind ein unvergessliches Erlebnis, verlangen aber auch eine gehörige Portion Aufmerksamkeit, Wissen und die richtige Ausrüstung.

Die Eismassen sind stets in Bewegung und können ohne Vorwarnung gefährliche, von Schnee bedeckte Gletscherspalten bilden oder Lawinen auslösen. Nicht selten brechen auch größere Eisstücke vom Gletscher ab (das sogenannte Kalben). Auch vor einem Gletscher können jederzeit Eisstücke abbrechen.

Gehen Sie auf Nummer sicher, indem Sie ausschließlich in Begleitung eines ausgebildeten Gletscherführers auf Tour gehen. Nähern Sie sich oder betreten Sie einen Gletscher nie auf eigene Faust. Zur Sommersaison werden auf den meisten Gletschern begleitete Touren angeboten. Vergessen Sie nicht, warme Kleidung, Mütze, feste und wasserabweisende Schuhe, Handschuhe und eine Sonnenbrille mitzunehmen.

Naturlabore

Gletscher sind nicht nur landschaftlich reizvoll. Sie sind auch Naturlabore und vor allem für die Erforschung von Klimaveränderungen, Geologie und Vegetation extrem wichtig. Die sich langsam fortbewegenden Eisflüsse reagieren sehr empfindlich auf Klimaveränderungen. Die globale Erwärmung kann die Ausmasse der Gletscher stark beeinflussen.

Gletscher wachsen und schrumpfen, verändern ihre Richtung, Ausmaße und Farben. Sogar einige hundert Meter dickes Eis ist ständig in Bewegung. Gletscherarme können in wenigen Jahren bis zu mehrere hundert Meter wachsen. Das Schmelzwasser der Gletscher sammelt sich an und wird zu Flüssen und Wasserfällen. So geht die Geschichte immer weiter: Die Bewegungen der Gletscher beeinflussen die Landschaft, wie sie es über Jahrtausende getan haben – so auch als sie die berühmten norwegischen Fjorde formten.

Norwegens größte Gletscher

Austfonna
Auf Svalbard befindet sich Austfonna, die drittgrößte Eiskappe der Welt (nach der Antarktis und Grönland) mit einer 200 Kilometer langen Gletscherfront. Austfonna ist damit Europas größter Gletscher.

Jostedalsbreen
Dies ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland. Der Jostedalsbreen nimmt eine Fläche von 487 Quadratkilometern ein. Der Gletscher gehört zum Jostedalsbreen Nationalpark und hat mehr als 50 Gletscherarme, zum Beispiel die berühmten Gletscher Briksdalsbreen und Nigardsbreen.

Svartisen
Eigentlich besteht der Svartisen aus zwei Gletschern, nämlich dem Vestre Svartisen und dem Østre Svartisen. Der Gletscher gehört zum Saltfjellet-Svartisen Nationalpark in Nordland.

Folgefonna
Hier befindet sich das Folgefonna Sommerskizentrum. Der Gletscher ist Teil des Folgefonna Nationalparks, der im Bezirk Hordaland liegt.

Zuletzt aktualisiert:  27.12.2012
Steigeisen sind ein Muss für eine Gletscherwanderung wie hier auf dem Briksdalsbreen, Norwegen  - Foto: Terje Rakke/Nordic Life/Fjord Norway
Steigeisen sind ein Muss für eine Gletscherwanderung wie hier auf dem Briksdalsbreen, Norwegen
Sichere Gletscherwanderung auf dem Nigardsbreen, Norwegen - Foto: Terje Rakke/Nordic Life/Fjord Norway
Sichere Gletscherwanderung auf dem Nigardsbreen, Norwegen

Interesse:  Naturattraktionen, Gletscher, Bergwelt

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Der Gletscher Briksdalsbreen, ein Arm des Jostedalsbreen, Norwegen - Foto: Marte Kopperud/Innovation Norway

Gletscher in Norwegen

Norwegen weist noch immer Spuren der Eiszeit auf, als das ganze Land von Eis bedeckt war. Der Jostedalsbreen ist der größte Gletscher Norwegens.

Gletscher in Norwegen

Quelle: Visitnorway

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