Das regionale Verwaltungszentrum Molde liegt am Ufer des Romsdalsfjord und ist bekannt für seine schöne Umgebung und das einzigartige Panorama mit 222, teils schneebedeckten, Berggipfeln. Seit mehr als 100 Jahren trägt Molde den Beinamen „Stadt der Rosen“, da hier – beeinflusst vom Golfstrom – üppige Rosensträucher wachsen, weit nördlich der eigentlichen Wachstumsgrenze. Alljährlich findet im Sommer das internationale Festival „Molde Jazz“ statt, zu dem Tausende Fans in die Stadt pilgern, um Stars und Nachwuchskünstler zu erleben. Das Literaturfestival „Bjørnson Festival" lockt regelmäßig international renommierte Autoren nach Molde.
Zwei der berühmtesten Reiseziele des Landes liegen in der Region: Der Trollstigen ist die meistbesuchte Norwegische Landschaftsroute. Sie erklimmt in elf Haarnadelkurven den Berg und erreicht Stigrøra auf 858 Metern über dem Meeresspiegel. An einigen Stellen wurde die Straße in den Berg hineingebaut, an anderen durch Steinmauern künstlich angelegt. Über den Wasserfall Stigfossen führt eine mächtige Natursteinbrücke.
Über Brücken und Dämme windet sich die Atlantikstraße von Insel zu Insel. Wer sie befährt, kommt dem oft rauen Nordatlantik eindrucksvoll nahe. Von den zahlreichen Rastplätzen und Haltebuchten sind es nur ein paar Meter bis zu den Klippen und herrlichen Angelplätzen. Im Westen verläuft der Schifffahrtsweg durch die berüchtigten Gewässer von Hustadvika, von deren Gefährlichkeit unzählige Wracks Beweis ablegen.
Auf nur 26 Höhenmetern liegt der See Eikesdalvatnet im Eikesdal, umschlossen von mächtigen Bergen, die sich auf 1.500 bis 1.800 Meter über den Meeresspiegel erheben. In dieses Tal stürzt der Wasserfall Mardalsfossen – mit 297 Metern Fallhöhe der vierthöchste Wasserfall der Welt (Gesamthöhe: 655 Meter). Besonders eindrucksvoll ist das Naturschauspiel, wenn er alljährlich zwischen dem 20. Juni und dem 20. August seine volle Kraft entfaltet. Den Rest des Jahres wird sein Wasser zur Stromerzeugung genutzt.
Ona ist mit einer festen Bevölkerung von 50-60 Personen das südlichste traditionelle Fischerdorf Norwegens. In der kleinen Inselgemeinde gibt es ein Geschäft, ein Café, eine Handvoll Unterkünfte und zwei Keramikwerkstätten. Auf dem höchsten Punkt der Insel, dem Onakalven, steht weithin sichtbar der rot bemalte Leuchtturm von 1867. Im 16. und 17. Jahrhundert war Bud der größte Handelsort zwischen Bergen und Trondheim. Diese Zeiten sind zwar längst vorbei, aber auch heute noch ist Bud ein lebendiges Fischerdorf, dessen hervorragende Fischrestaurants einen Besuch lohnen.
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Kommen Sie der Natur ganz nah: Auf der Atlantikstraße mitten im Meer und auf dem Trollstigen-Pass im Gebirge. Urbaner Tupfer ist die Rosenstadt Molde.
Molde und Romsdal
Quelle: Visitnorway
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