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Paar genießt die Aussicht vom Keiservarden in Bodø, Norwegen - Foto: Terje Rakke/Nordic Life AS/IN/Nordland Reiseliv
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Paar genießt die Aussicht vom Keiservarden in Bodø, Norwegen Foto: Terje Rakke/Nordic Life AS/IN/Nordland Reiseliv

Tourvorschläge für Nordland

Nordland bietet zahlreiche Möglichkeiten für Rundreisen oder Ferien mit festem Standort.

Helgeland

Bei einer Rundreise durch Helgeland können Sie gleichzeitig das faszinierende Inselreich erleben und  die raue Bergwelt nahe der schwedischen Grenze entdecken.

Lassen Sie sich von den „Nordlichtern“ auf der E 6 zu Informationszentren führen, bei denen Sie informatives Material für Ihren Trip erhalten.

Eine Alternative zur E 6 ist die „Wildnisroute“ von Kappfjell nach Korgen im Norden, die sich über rund 150 Kilometer durch wilde und wunderschöne Landschaft erstreckt. Auch der Børgefjell Nationalpark und Norwegens zweitgrößter See, der Røsvatn, liegen entlang der Strecke.

In Brenna biegen Sie auf die Straße Tosenveien (fv. 76) ab in Richtung Brønnøysund und Küste. Machen Sie einen Stopp beim Heimatmuseum Velfjord Bygdemuseum, wo Sie sich über die Geschichte der Region und der samischen Bevölkerung informieren können. Dann erreichen Sie die wundervolle Küste, an der Sie im Verlauf der Straße 17 unzählige Abenteuer erwarten.

Machen sie einen Abstecher nach Bindal, die südlichste Gemeinde Nordlands. Auf dem Weg dorthin kommen Sie in Sømna vorbei. Von Vennesund aus erreichen Sie Bindal via Holm nach einer 20-minütigen Fährfahrt.

Brønnøysund bietet die angenehme Atmosphäre einer lebendigen Kleinstadt. Torghatten, Norwegens berühmter Berg mit dem Loch, schaut mit seinem Riesenauge herüber. Sein Loch ist 160 Meter lang, 35 Meter hoch und 20 Meter breit. Mit anderen Worten: ein ganzes Schiff könnte durch den Berg hindurchfahren. Der Legende nach sind die Berge in Nordland im Sonnenlicht erstarrte Trolle.

Das Reich der tausend Inseln und Schären ist ein Abenteuer für sich. Viele der Inseln bieten Übernachtungsmöglichkeiten und sind mit dem Auto befahrbar. Südlich des Polarkreises liegt der Vega-Archipel, bestehend aus Hunderten kleinen Inseln, die auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes stehen.

Nördlich von Brønnøysund liegt Tilrem mit einem Herbarium namens Hildurs Urterarium. Hier befindet sich Nordnorwegens einzige Weinproduktion. Bei einer Führung erleben Sie eine kulinarische Abenteuerreise durch die spannende Welt der Kräuter und Gewächse.

Die Überfahrt mit der Fähre von Horn nach Andalsvågen dauert 20 Minuten. Von Forvik nach Tjøtta gibt es eine Fährverbindung Richtung Norden über Røøya.

Die Geschichte Tjøttas ist faszinierend. Tjøtta Gård ist Nordnorwegens größter Bauernhof mit Schafzucht.

Auf der Insel Alstenøya liegt die Bergkette „Sieben Schwestern“. Lernen Sie den Geistlichen und Dichter Petter Dass in seiner Heimat Alstahaug kennen. Er wurde vor allem durch sein Buch „Die Trompete Nordlands Trompete“ bekannt.

Sandnessjøen ist ein lebhafter Hafen und hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Inseln und Schären. Auch Donna und Herøy sind wunderschöne Fleckchen und lohnen einen Ausflug.

Biegen Sie am Ende des Leirfjordes von der Straße 17 auf den fv. 78 und fahren Sie weiter Richtung Süden entlang dem Vefsnfjord nach Mosjøen. An der Straße Sjøgata in Mosjøen steht Nordnorwegens längste Reihe original erhaltener Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Sie beherbergen heute meist Restaurants, kleine Cafés, Galerien, Ausstellungen, Geschäfte, Bootshäuser und ein Gästehafen.

Ein Stückchen weiter auf der E 6 kommen Sie am 17 Meter hohen, eindrucksvollen Wasserfall Laksforsen vorbei. Vom Café hat man die beste Aussicht auf den Wasserfall und den Kampf der Lachse gegen die Strömung.

In Trofors können Sie die Straße rv. 73 nach Hattfjelldal wählen, das genauso wie Susendal bekannt ist für lebendige Kultur und Handwerkstraditionen. Hattfjelldal gehört zum Siedlungsgebiet der Sami in Helgeland.

Die Polarkreisregion

Der Polarkreis bildet die magische Grenze für die Mitternachtssonne. Von Mosjøen auf dem Weg nach Norden blicken Sie auf Norwegens höchste Berge, das Massiv Okstindan im Osten und den Gletscher Svartisen im Norden.

Mo i Rana war lange ein wichtiges Zentrum für den Bergbau. Ein Spaziergang zwischen den alten Holzhäusern im historischen Stadtteil Moholmen und ein Besuch in der kultur- und naturhistorischen Abteilung im Museum von Rana sind ein Muss.

Die Höhle Grønnligrotta eignet sich für Familienausflüge und bietet jeden Tag mehrere Führungen an. Etwas anspruchsvoller ist ein Besuch der Höhle Sætergrotta. Der Gletscher Svartisen liegt circa 32 Kilometer nördlich von Mo i Rana.

Vom Inland führt Ihre Reise am Fuße erhabener Berge weiter am Ranfjord entlang (fv. 12/17). Schnelle Passagierfähren und Autofähren legen von Stokkvågen zu den Inseln ab. Unternehmen Sie einen Abstecher nach Lurøy, Lovund oder Træna. Auf Lovund können Sie im Sommer tausende nistende Papageientaucher beobachten. Træna wird bereits seit über 9.000 Jahren von Menschen bewohnt. Besichtigen Sie Kirkhelleren, eine Höhle mit Überresten alter Besiedlungen. Oder besuchen Sie im Sommer das Træna Festival.

Die Straße nördlich von Stokkvågen nach Storvika in Gildeskål ist eine Norwegische Landschaftsroute.

Von Kilboghamn benötigt die Fähre eine Stunde nach Jektvik. Die typischen Gebirgsformationen Hestmannen (auf Deutsch: Reiter) und Rødøylova (auf Deutsch: Löwe von Rødøy) blicken den vom Meer Anreisenden entgegen.

Die nächste Fähre fährt von Ågskardet nach Forøy. Genießen Sie unterwegs die Aussicht auf den Gletscher Engenbreen, einen Arm des Svartisen. Mit dem Schiff geht es hinüber von Braset oder Holand – dann begegnen Sie dem eisigen Riesen aus nächster Nähe. Im Brestua Café können Sie sich bei Kaffee und einer kleinen Mahlzeit aufwärmen.

Auf der Straße in  Richtung Glomfjord durchqueren Sie einen von Norwegens längsten Tunneln, der nicht weniger als 7600 Meter lang ist. Glomfjord ist eine wichtige Industriestadt.

Ein Abstecher nach Inndyr (fv. 838) und zur alten Kirche von Gildeskål ist lohnenswert. Diese wunderschöne mittelalterliche Kirche wurde um das Jahr 1130 erbaut.

Falls Sie Ihre Angel dabei haben, liegt das perfekte Angelrevier direkt um die Ecke: Die Gezeitenströme  Kjellingstraumen und Saltstraumen bieten Unmengen an Fisch. Vom Saltstraumen führt die Straße nach Bodø oder Fauske, aber Sie sollten sich alternativ für die Straße fv. 812 entscheiden. Warum nicht noch ein Abstecher nach Beiarn, das Sie über den fv. 813 erreichen? Schließlich können Sie in Beiarn eine große Vielfalt an Outdoorabenteuern erleben, von Höhlenwanderungen bis zum Angeln im Fluss Beiarelva.

Storjord ist das Tor zum Naturreservat Junkerdalsura mit seiner einzigartigen Pflanzenwelt. Hier wachsen neben anderen seltenen Pflanzen sogar Orchideen. Das Nationalparkcenter bietet lehrreiche Informationen über die Natur und die Nationalparks der Region. Sie können auch einen Umweg über die Straße rv. 77 ins Tal Junkerdal und Richtung Schweden machen.

Sie überqueren nun den Polarkreis ein weiteres Mal und erreichen das Polarkreiszentrum.

Salten und Lofoten

Bodø, die Bezirkshauptstadt Nordlands, ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und eine lebendige Stadt. Das kulturelle Leben Bodøs pulsiert das ganze Jahr über. Das Nordland Musikfestival ist eine der großen jährlich stattfindenden Veranstaltungen mit bekannten Akteuren. In der Stadt selber lohnt das Norwegische Luftfahrtmuseum einen Besuch. Der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt, gilt als Paradies für Sportangler und liegt nur 32 Kilometer vom Stadtkern Bodøs entfernt. Außerdem bietet die Region Einblicke in die lokale Geschichte, angefangen bei der Steinzeit.

Nördlich von Bodø liegt der charmante alte Handelsplatz Kjerringøy. In seiner Blütezeit war er einer der einflussreichsten Handelsplätze, heute gehört Kjerringøy zu den am besten erhaltenen historischen Stätten ihrer Art in Nordnorwegen.

Von Bodø verkehren Fähren zu den Lofoten. Einige stoppen auf ihrem Weg nach Moskenes auf den Inseln Røst und Værøy. Hier finden Sie einige der größten Seevogelkolonien Nordeuropas. Papageientaucher halten sich hier von Ende April bis Anfang August auf.

Die E 10 führt über die Lofoten und endet in Å, etwa fünf Kilometer vom Fähranleger entfernt. Im Dorf Å befinden sich das Norwegische Fischerdorfmuseum und das Stockfischmuseum. Auf dem Weg aus Å hinaus liegen kleine Fischerdörfer wie Perlen aufgereiht, Tind, Sørvågen, Moskenes, Reine und Hamnøy. Der Blick von Reine hinüber zum Kirkefjord war ausschlaggebend dafür, dass Reine schon einmal zum schönsten Ort Norwegens gekürt wurde.

Als nächstes erreichen Sie die Lofoteninsel Flakstadøy, wo der einladende, weiße Sandstrand an südlichere Gefilde erinnert. Autofahrer erreichen die größte Lofoteninsel Vestvågøy unterirdisch durch den 1780 Meter langen Nappstraum-Tunnel. Verwaltungszentrum der Insel ist Leknes.

An der Ostküste von Vestvågøy liegen Dörfer wie Ballstad mit malerischen Siedlungen, zusammen mit Mortsund und Stamsund. An der Westküste bieten einladende Orte wie Utakleiv, Unstad und Eggum ein magisches Panorama der Mitternachtssonne. In Eggum befindet sich darüber hinaus die Skulptur „Kopf“, die der Schweizer Künstler Markus Raet für das Projekt Artscape Nordland schuf.

Folgen Sie der E 10 zum Lofotr Wikingermuseum in Borg.

Auf dem Lofoten Golfplatz in Hov auf der Insel Gimsøy können Sie im Sommer 24 Stunden am Tag vor einer atemberaubenden Landschaftskulisse Golf spielen.

Die Berge haben auf der Insel Austvågøy wieder alpineren Charakter. Henningsvær ist eine lebendige Gemeinde, und das nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter, wenn auf den Lofoten gefischt wird. Zurück auf der Hauptstraße führt die E10 in Richtung Kabelvåg und Svolvær. Neben seinen charmanten Holzhäusern lohnt in Kabelvåg der Besuch der Galerie Espolin, des Lofoten Museums und des Lofoten Aquariums im historischen Storvågan, nur einen Kilometer vom Zentrum entfernt.

Die Lofoten-Hauptstadt Svolvær ist eine freundliche und geschäftige Stadt. Die Zwillingsgipfel des Svolværgeita sind das Wahrzeichen der Stadt. Sie bilden eine große Herausforderung für Kletterer, die von einer Felszacke zur nächsten springen müssen. Ein Ausflug zum spektakulären Trollfjord ist ebenfalls ein absolutes Muss – im Sommer werden täglich Schiffsausflüge dorthin angeboten.

Von Svolvær fährt eine Autofähre via Skrova nach Skutvik auf Hamarøy. Schauen Sie in Tranøy vorbei, einem kleinen, authentischen Lofotendorf mit landestypischer Architektur.

In Ulvsvåg halten Sie sich auf der E 6 nach Süden. Dann biegen Sie auf die Straße rv. 827 aus Sommerset ab und gelangen nach Drag am Tysfjord. Dort können Sie in Arran, einem Zentrum der Lule-Samen viel über Geschichte, Sprache und Kultur der Samen lernen.

Nehmen Sie die Straße fv. 835 nach Steigen durch kontrastreiche Umgebung und eine Kulturlandschaft mit Überresten aus der Eisenzeit, dem Zweiten Weltkrieg und anderen Epochen.

Fauske ist weitbekannt für seinen Marmor „Norwegische Rose“. Die fv. 830 aus Sulitjelma wurde auf der ehemaligen Bahnlinie gebaut. Der frühere Bergwerksort Sulitjelma wurde um 1890 gegründet. Wenn Sie Fauske verlassen, fahren Sie zurück nach Bodø auf der Straße fv. 80. Von Tverland sind es nur 13 Kilometer zum Angelparadies Saltstraumen.

Ofoten und Vesterålen

Von Fauske fahren Sie in nördlicher Richtung auf der E 6. Eine Seitenstraße aus Bognes führt nach Leiknes, wo Sie die besterhaltenen Felsenzeichnungen der Region sehen können. Die Zeichnungen sind 8.000 bis 9.000 Jahre alt und bestehen aus 40 Figuren in Originalgröße.

Die Fährüberfahrt von Bognes nach Skarberget bietet einen spektakulären Blick auf die Gebirge von Tysfjord und Efjord. Alternativ können Sie auch nach Drag abbiegen, wo es eine Fährverbindung nach Kjøpsvik gibt. Anschließend folgen Sie der Straße rv. 827 bis zur E 6 und fahren weiter nach Narvik.

Der Berg Stetind ist ein natürlicher Obelisk, der 1381 Meter über den Fjord ragt. 2002 wurde er zum Nationalgebirge erklärt.

Der Weg führt dann über die elegante Efjordbrücke nach Ballangen und weiter nach Narvik, wo sich Europas größte Anlage zur Verschiffung von Eisenerz befindet. In Narvik lohnt ein Besuch im Kriegsmuseum und im Ofoten-Museum. Mit der Gondelbahn gelangen Sie auf 650 Meter Höhe und können den fantastischen Ausblick über Narvik und den Fjord genießen.

Weiter geht es nach Sortland, später dann nach Andøya. Die Andøya-Brücke überquert die Meerenge im Risøysund, die so eng war, dass sie vertieft werden musste, damit die Schiffe der Hurtigruten hindurch passen.

Die Insel Andøya sollten Sie genauer erkunden. Hier gibt es viele kulturelle Überreste, Gräber aus dem Mittelalter und sogar aus der Eisenzeit. An der zum offenen Meer gewandten Seite der Insel führt der Weg durch eine Küstenlandschaft mit Blick auf das Nordmeer. Die winzigen Gemeinden stehen dicht gedrängt, als würden sie sich gegen das Meer und den starken Wind schützen, der manchmal sogar den Asphalt von der Straße bläst.

Besuchen Sie unbedingt die Seevogel-Kolonie auf der Insel Bleik, dem Naturreservat mit den Robbenkolonien von Nordmela, oder nehmen Sie an einer Walsafari teil.

Nächster Stopp ist Sortland, das regionale Zentrum der Vesterålen und bekannt als die „Blaue Stadt“.

Im Fischerdorf Nyksund an der fv. 821 bietet sich ein fantastischer Blick auf die offene See. Nach schweren Zeiten durch wirtschaftlichen Stillstand, Bevölkerungsschwund und Verfall ist die kleine Ortschaft mittlerweile dabei, sich als dynamisches Zentrum für Kunst und gute Küche einen Namen zu machen. Hier können Sie in Originalhäusern direkt am Kai übernachten und die Atmosphäre vergangener Pracht genießen.

Stø ist ein unverwechselbares Fischerdorf an der Nordspitze der Insel Langøya. Hier finden täglich Wal-, Robben- und Seevogelsafaris statt. Entlang der Straße fv. 820 warten noch viele weitere Naturerlebnisse.

Direkt hinter Nykvåg liegen die runden und steilen Gebirgsinseln Nykan, in denen zahlreiche Arten von Seevögeln nisten. Auf dem Weg nach Stokmarknes nehmen Sie die Straße entlang dem Eidfjord. Der durch Fischfang bedingte wirtschaftliche Aufschwung der Region führte unter anderem zur Gründung von Vesteraalens Dampskibsselskab, der ersten norwegischen Reeederei für Küstenreisen.

Das Hurtigruten-Museum in Stokmarknes informiert Sie mit verschiedenen Ausstellungen und Audio-Video-Shows über den Linienschiffverkehr an Norwegens Küste.

Die Kleinstadt Melbu ist bekannt für ihr lebendiges Kulturangebot und die moderne Fischindustrie.

Zwischen Melbu und Fiskebøl im Vesterålen verkehrt eine Fähre. Sie fahren weiter Richtung Norden und Sortland. Unterwegs blicken Sie auf den majestätischen Møysalen, den höchsten Gipfel auf den Lofoten und Vesterålen (1261 Meter über dem Meeresspiegel).

Wenn Sie Sigerfjord auf der Rv. 85 verlassen, fahren Sie am Gullesfjord entlang nach Kanstad und erreichen später Lødingen, wo es eine Fährverbindung nach Bognes gibt.

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Zuletzt aktualisiert:  16.8.2012
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Quelle: Visitnorway

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